Der Schaden, den ein Virus tatsächlich verursachen kann, wird lediglich durch die Vorstellungskraft und die Fähigkeiten seines Entwicklers begrenzt. Als „Virus“ bezeichnet man eine spezielle Malware-Form, die sich über einzelne Computerdateien überträgt, die es, wie es ein biologischer Virus auch macht, infiziert und zerstört, und das Schadenspotenzial von Computerviren ist genauso groß. Haben Sie schon einmal von Flame oder Skywiper gehört? Falls nicht, dann machen Sie sich auf etwas gefasst.
Viren sind nur eine von zahlreichen Schadsoftwarevarianten, die zu Angriffs-, Spionage- oder Diebstahlzwecken entwickelt werden. Spyware ist so konzipiert, dass sie, nachdem sie auf einem System installiert wurde, wertvolle Daten und Informationen abschöpft, die dann zur eigenen Bereicherung oder sogar der Erpressung des Benutzers verwendet werden. Trojaner sind eine Malware-Variante, die als nützliche oder begehrte Software getarnt ist, mit dem Ergebnis, dass der Benutzer selbst aktiv dafür sorgt, dass die aggressiven Dateien auf sein System gelangen. Viren und Würmer hingegen sind dazu ausgelegt, Systeme zu plündern, so viel Schaden wie möglich anzurichten und sich so weit wie möglich zu verbreiten, bevor sie erkannt oder eliminiert werden, und sie sind zunehmend cleverer.
Flame bzw. Skywiper oder manchmal auch sKyWIper gilt allgemein als der raffinierteste Computervirus, der bis jetzt entwickelt wurde, und er kann einem wirklich Angst machen. Flame ist so etwas wie eine Kombination aus unterschiedlichen Malware-Formen. Die Dateien replizieren sich selbst und können sich auf eine Art und Weise über USB-Sticks und LAN-Verbindungen verbreiten, die besonders infektiösen Würmern ähnelt,








